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Samstag, 18. November 2017
31.10.2017 21:26 Alter: 17 Tage

„Church Night“ am Fehn

 

Kirchengemeinden läuten gemeinsames Reformationsgedenken ein

Im Gemeindehaus kamen Konfirmanden zur "Church Night" zusammen. Im Anschluss ging es mit Sack und Pack zum Übernachten in die Kirche.

Am Vorabend des Reformationstages fanden am Montag in mehreren Gemeinden des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Rhauderfehn Abendveranstaltungen statt. Gemeinsames Ziel: Das Einläuten des Reformationsjubiläums.

In der Hoffnungskirche Westrhauderfehn fand eine „Church Night“ für alle Konfirmanden der Kirchengemeinde statt. Unter Leitung von Pastor Hermann Detjen trafen sich knapp 50 Jugendliche, um gemeinsam an die Reformation zu erinnern und in der Kirche zu übernachten. Nach einem Workshop zu den Glaubensgrundsätzen Luthers und einem Kino im Gemeindehaus fand kurz vor Mitternacht eine Andacht in der Hoffnungskirche statt.

Die Jugendlichen sollen von der „Church Night“ mitnehmen, dass sich Kirche nicht nur am Sonntagmorgen abspielt. Die Idee ist, Reformation nicht nur mit den 95 Thesen zu verbinden, sondern als Erneuerung der Kirche und des persönlichen Glaubens verstehen“, so Detjen. Parallel dazu fand eine ähnliche „Church Night“ für Konfirmanden in der Kirche in Filsum statt.

Im Luther-Huus in Ostrhauderfehn kamen unter dem Motto „Luther für Genießer“ über 100 Gäste zu einem besonderen kulinarischen Abend zusammen. Im voll besetzten Gemeindehaus fand nach einer Andacht ein Buffetabend statt, bei dem mittelalterliche Speisen auf den Tisch kamen. Ostrhauderfehns Pastor Gerd Krumrey gab eine Einführung in Essgewohnheiten und Rezepte des Mittelalters. Als besonderer Gast schlüpfte Idafehns Pastor Florian Bortfeldt in die Rolle Martin Luthers und berichtete den Gästen aus „seinem“ Leben.

Volksfeststimmung kam derweil in Langholt auf. Auf dem Platz vor dem Gemeindehaus kamen zahlreiche Nachbarn und Glieder der Kirchengemeinde zusammen, um gemeinsam in den Reformationstag hinein zu feiern. Dort hatten ehrenamtliche Helfer einen Grillstand und Bierwagen aufgebaut und Feuerkörbe vorbereitet.

Die Abendveranstaltungen waren Teil einer großen Veranstaltungsreihe, die sich unter dem Motto „Region feiert Reformation“ über mehrere Tage mit dem Wirken Luthers und der Erneuerung der Kirche beschäftigten.