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Samstag, 18. November 2017
10.10.2017 14:03 Alter: 39 Tage

„Es ist toll, wie gut wir vernetzt sind!“

 

Rhauderfehntjer Gymnasium und Kirchenkreis führten Projekttag durch

Die Projektgruppen - hier der Kurs von Kreisjugendwart Sascha Wiegand - beschäftigten sich mit unterschiedlichen Aspekten der Reformation.

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Gemeinsames Engagement für religiöse Bildung: Einen gemeinsamen Projekttag im Fach Evangelische Religion haben das Gymnasium Rhauderfehn und der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Rhauderfehn durchgeführt. Einen Tag lang beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 5. und 8. Klasse des Gymnasiums mit dem Thema „Reformation“. Dabei wurden die einzelnen Projekte nicht nur von den Religionspädagogen des Gymnasiums betreut, auch Referentinnen und Referenten des Kirchenkreises brachten ihr Know How ein.

Ulrike Janssen, Direktorin des Gymnasiums, begrüßt die Kooperation zwischen Schule und Kirche ausdrücklich. „Wir freuen uns, wenn wir als Schule nicht isoliert stehen, sondern mit unseren Partnern gut vernetzt sind“, so Janssen. Der Kirchenkreis hat den Projekttag sowohl finanziell als auch personell umfangreich unterstützt, indem etwa Mitarbeiter des Kreisjugenddienstes Projekte durchgeführt haben.

Insgesamt nahmen rund 200 Kinder und Jugendliche an unterschiedlichen Projekten teil: Die evangelischen Religionskurse der 8. Klassen fuhren nach Hesel zur Wüstung Kloster Barthe. Dort „begegneten“ ihnen im Rahmen eines szenischen Spiels Personen der Zeitgeschichte aus Wittenberg und Ostfriesland.

Die Kinder der 5. Klassen konnten aus mehreren Projekten auswählen, die in Rhauderfehn angeboten wurden. So wurde ein mittelalterliches Spiel entworfen, gebaut und ausprobiert, eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem Buchdruck und in einem weiteren Kurs befassten sich die Kinder unter Leitung des Kirchenkreisjugendwarts Sascha Wiegand mit der Lutherrose als Zeichen der Evangelisch-lutherischen Kirche.

Wiegand zeigte sich begeistert von der Kreativität der Kinder. „Es ist klasse, wie sich die Kinder hier Zugänge zur Geschichte schaffen. Die Reformation ist rund 500 Jahre her, aber durch unsere Projekte und unseren Glauben nach wie vor lebendig“, erklärt Wiegand.