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Donnerstag, 27. April 2017
20.04.2017 10:25 Alter: 7 Tage

Hilfen für Menschen in Not

 

Kordula Knitsch neue Geschäftsführerin im Diakonischen Werk Rhauderfehn

Gerd Bohlen, Superintendent des Kirchenkreises Rhauderfehn, freut sich über die kompetente Verstärkung im Team des diakokischen Werks in Form von Sozialarbeiterin Kordula Knitsch.

Das diakonische Werk im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Rhauderfehn hat seit dem 1. April eine neue Geschäftsführerin: Kordula Knitsch aus Westrhauderfehn.

Die Sozialarbeiterin, die langjährige Erfahrung in verschiedensten Aspekten der diakonischen Beratungsangebote mitbringt, ist in ihrer neuen Funktion für die Koordination der Sozial- und Schuldnerberatung, der Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung sowie der Suchtberatung zuständig.

Dabei liegt der momentane Fokus ihrer Tätigkeit vor allem auf der Organisation der diakonischen Arbeit. „Dazu bedarf es unter anderem der Entwicklung und Initiierung von Konzept und Projektideen, um damit Hilfestellungen in den Kirchengemeinden von Rhauderfehn flächendeckender leisten zu können“, so Knitsch.

Ihr Aufgabenfeld umfasst neben der Geschäftsführung auch die Kirchenkreissozialarbeit, insbesondere Hilfestellungen für in Not geratene Personen. „Und die Tendenz ist steigend, unter anderem wegen zunehmender Verschuldung, erhöhter Armut von Alleinerziehenden, Rentern, aber auch Familien“, verdeutlicht die Sozialarbeiterin.

 

Neben der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung gibt es auch die Suchtberatung, die einmal wöchentlich vom Diakonischem Werk in Leer abgedeckt wird.

Besonders in der Arbeit mit alkohol-und drogenabhängigem Klientel bringt Knitsch eine Menge Erfahrung mit: In ihren beruflichen Stationen hat die in Emden studierte Sozialarbeiterin immer wieder mit Suchterkrankungen zu tun gehabt und etwa auf Sylt, in Diepholz und in Sögel zum Teil in Leitungsfunktion in einer ambulanten Beratungsstelle sowie in einer stationären Rehabilitationseinrichtung gearbeitet. In den Bereichen der Suchttherapie und der Familientherapie hat Knitsch zudem Zusatzqualifikationen erworben.

 

Für ihre noch recht junge Tätigkeit im Kirchenkreis Rhauderfehn steht nun aber zunächst Netzwerkarbeit auf dem Plan. Dabei stehen vor allem eine Kontaktaufnahme zu unterschiedlichen Trägern im sozialen Bereich an. „Um den Bedarf in den einzelnen Kirchengemeinden ermitteln zu können“, so Knitsch, „ist es wichtig, mit den Pastoren und Pastorinnen ins Gespräch zu kommen.“

Knitsch, die bereits seit rund 30 Jahren mit Familie in Rhauderfehn lebt, hat sich im Team gleich wohlgefühlt: „ Man hat mich hier sofort herzlich und kollegial willkommen geheißen.“

Momentan arbeitet die Sozialarbeiterin an neuen Projekten, für die sie sich vor allem das Engagement von ehrenamtlichen Mitarbeitern wünscht. „Ich hoffe, dass gerade die Ehrenamtlichen sich einbringen möchten, weil man dann noch stärker einzelne, keine Projekte angehen kann“, so Knitsch und fügt hinzu: „Es stärkt das Miteinander, Empathie und die Zufriedenheit. Das ist gelebte Diakonie.“